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Synonyms: Bond

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere.

Hauptakteure sind dabei einerseits die Schuldner, die sich Fremdkapital durch die Ausgabe von Schuldverschreibungen beschaffen und anderseits die Kapitalanleger, die den Schuldnern ihr Geld verleihen und damit ein Recht auf regelmäßige Zinszahlung und auf Rückzahlung erlangen. Sie werden somit zu Gläubigern.

Diese Form von Wertpapieren wird auch Renten, Obligationen, Schuldverschreibungen und Bonds genannt, die grundsätzlich alle die gleiche Bedeutung haben.

Bevor man jedoch eine Anleihe kauft, sollte man auf folgende Punkte achten:

  1. Wie ist die Bonität des Schuldners und gibt es Sicherheiten für die Rückzahlung und die Zinszahlung?
  2. Wer ist der Schuldner und in welchem Land befindet sich der Geschäftssitz?
  3. Welche Art von Verzinsung hat das Papier?
  4. Wie lang ist die Laufzeit?
  5. Gibt es Währungsrisiken durch Fremdwährungen?

Viele dieser Fragen sind relevant für die Risikoeinschätzung des Anlegers. Es bestehen z.B. Risiken durch Zahlungsausfall des Emittenten (ich bekomme mein Geld nicht oder nur teilweise zurück), das Risiko des Zinsmarktes durch Zinsveränderungen (der Wert meiner Anleihe sinkt, da der Marktzins steigt), Währungsrisiken, sowie das Inflationsrisiko.

Generell gilt hier: Je höher der versprochene Zins, desto höher ist das Risiko der Anleihe. Aus diesem Grund werden Anleihen durch ein sog. Rating in Risikogruppen kategorisiert. Dies wird von internationalen Ratingagenturen vorgenommen, drei der bekanntesten sind Moody’s, Standard & Poors und Fitch. Die Bewertung erfolgt dabei über Kürzel die die Bonität wiedergeben. Diese starten bei „AAA“, für kein Ausfallrisiko, und enden bei „DDD“, was dem Zahlungsausfall gleichgesetzt ist. Die Anlageempfehlung für konservative Anleger von Seiten der Rating Agenturen wird bis „BBB-“ ausgesprochen. Bei Anleihen die zwischen „AAA“ und „BBB-“ stehen, spricht man daher auch vom „Investment Grade“. Anleihen mit einer niedrigeren Bonität werden auch „Non-Investment Grade“ genannt.

 

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